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Donnerstag, 15. Januar 2009

Meine USA-Reise

Nun habe ich es endlich geschafft die besten Bilder meiner USA-Reise zusammen zu stellen. Viel Spaß beim Anschauen:

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Schneechaos

Die Meldung kennt man: Schneechaos in den USA. Alljährlich beglückt uns, schneelose Deutsche, diese Meldung in der Weihnachtszeit. Dieses Jahr durfte ich aber Teil des Chaos sein.
Am Freitag als Pierre und ich die Yale Universität erkundeten, fing es beim Mittagessen im Edwards College an zu schneinen und hörte nicht mehr auf. Das angekündigte Schneechaos war da! Am Abend hatten uns auch schon die ersten Schreckensgeschichten über Flug- und Zugverspätungen erreicht.
Bis jetzt hat sich der Schnee in New Haven vieler Orts noch immer gehalten. Die Amerikaner haben es auch nicht so mit dem Streuen ;)

Wenn es hier im Nordost der USA mal kalt ist, dann können damit – glaube ich – wirklich nur noch Finnen umgehen, obwohl ich mich gerade auf Höhe der Pyränen befinde. Die vergangen Tage in New York waren mit die kältesten, die ich je erlebt habe. Durch die geraden Straßen des Big Appels pfeift der Wind und lässt dem Menschen fast keine Möglichkeit zum vorwärts kommen. Da bleibt nur die Flucht ins Museum oder in einen der zahlreichen Starbucks …

Dienstag, 9. Dezember 2008

Wer sind diese lustigen Männchen?

Schon seit neun Tagen gibt es jeden Tag ein anderes lustiges oder hübsches Bild in "Min Julekalender" von einem kleinen Kerl oder einer Frau oder beiden zusammen auf diesem Blog zu sehen. Wer sind die kleinen Gestalten und was haben sie mit Dänemark zu tun?

Es sind Nissen! Nein, keine Kopfläuse, sondern kleine Gestalten, die zur Weihnachtszeit ihr Unwesen treiben, dem Weihnachtsmann helfen und dafür von den Familien mit Milchreis (dänische risengrød) versorgt werden. Sie leben vor allem auf dem Land und kümmern sich um die Tiere der Bauern.

Quelle: www.visitnordjylland.dk

In den Familien sind vor allem die Kinder dafür verantwortlich, dass der Julenisse oder schwedisch Tomte mit Nahrung versorgt wird. Geschieht das nämlich nicht spielt der Nisse, eine Art Kobold, der Familie Streiche.

Quelle: www.vejlebib.dk

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren nur männliche Nissen bekannt. Seit aber auch in der Welt der kleinen Geister moderne Zeiten angebrochen sind, gibt es auch immer mehr weibliche Nissen und natürlich Nachwuchs.

Wie alt die Nissen sind ist nicht bekannt. Es gibt aber Vermutung, dass Nisse nicht wie gerne geglaubt wird etwas mit dem Heiligen Nikolaus zu tun hat, sondern viel mehr mit dem Teufel. Der Teufel (dänisch djævel) wird nämlich ab und an auch der alte Niels (dänisch gammel Niels) genannt. Von Niels zu Nisse ist es sprachlich nicht ein so weiter Weg.
Denn die Geschichte der Nisse ist älter als die des Christentums in Dänemark. Daher kann es schon sein, dass es sich bei den Männchen und Frauchen in den grauen Kleidern mit den roten Mützen nicht unbedingt um Anhänger der christlichen Religion handelt. Vielleicht begleiten sie viel mehr Odin auf seinem Ritt mit dem Totenheer zwischen den Jahren.

Quelle: Dänische Botschaft in Berlin

Die roten Zipfelmützen heißen in Dänemark übrigens: nissehue.

Besonders Hinweisen möchte ich euch auf einen Text der Dänischen Botschaft in Berlin: Die Dänen haben einen Weihnachtskobold

Sonntag, 30. November 2008

Weihnachten und Märchen

Heute am ersten Advent beginnt auch wieder die Zeit der Märchen. Ob Disney oder als Weihnachtsgeschichten, wie A Christmas Carol oder Der kleine Lord.

Einer der größten Märchenerzähler und - dichter der Welt kommt aus Dänemark: Hans Christian Andersen.
Geboren wurde er 1805 in ärmlichen Verhältnissen in Odense auf der Insel Fünen als Sohn eines Schuhmachers. Sein Vater legte viel Wert auf die Bildung des einzigen Kindes, da er selbst auch eine relativ hohe Bildung für seinen Beruf besaß. Er weckte schon früh die Liebe Andersens zum Theater. Nach dem Tod des Vaters, mußte die Mutter das Kind mit einem mageren Wäscherinnengehalt durch bekommen, was durch die politischen Umstände der Zeit sehr erschwert wurde.
Mit 14 Jahren ging H. C. Andersen nach Kopenhagen um Schauspieler zu werden. Er fand sehr bald Gönner, die zunächst seine akademische Bildung vorantrieben, später auch einige seiner Reisen finanzierten. Mit 30 Jahren begann er damit Romane und dann auch Märchen zu schreiben.
Ein Freund sagte ihm damals: "Durch die Romane wirst du berühmt, durch die Märchen unsterblich." Und so sollte es auch kommen. Noch heute ist er ein Botschafter Dänemarks, wenn auch indirekt. Er verstarb im Altern von 70 Jahren im August 1875 in Kopenhagen. Schon zu seinen Lebzeiten war er durch seine Märchen weit bekannt und in aller Welt beliebt.

Von H. C. Andersen stammen etwa: Die kleine Meerjungfrau oder Die Prinzessin auf der Erbse oder auch Des Kaisers neue Kleider.



PS: Hier gibt es noch ein paar Märchen von H. C. Andersen zum Anhören.

Donnerstag, 27. November 2008

Tivoli bei Youtube

Hier schon mal eine Empfehlung um ein bisschen in dänische Weihnachtsstimmung zu kommen, denn ab Sonntag geht es hier richtig los: