Die Dänen merken die Auswirkungen übrigens auch schon. Heute berichtete eine andere Zeitung, die 24timer, dass die Zahl der Lagerverkäufe zugenommen hat. Die Dänen hätten auch schon im letzten Jahr nicht mehr so viel Geld für Markenkleidung ausgeben, das berichtet der Direktor des Branchenanalysten Dansk Detail, Jens Birkeholm.
Die Reporter der Zeitung haben sich auch gleich drei Damen geschnappt und diese gefragt, ob sich die Finanzkrise auf ihr Kaufverhalten auswirkt.
Die erste (18 Jahre) gab zu, dass sie sich zwar schon Sorgen um ihre Zukunft macht und das sie in Zukunft auch mehr Kleidung über Lagerverkauf kaufen wird, aber sie gesteht auch, dass sie ca. 8.000 DKK (über 1000€) im Monat für Kleidung ausgibt. Aber da will sie sich in Zukunft einschränken und ca. 300€ sparen. Das ist doch schon ein Anfang!
Die zweite (32 Jahre) hat heute zum ersten Mal im Lagerverkauf eingekauft, weil sie das bis jetzt immer für Restware gehalten hat. Aber sie hat ein paar nette Sachen gefunden und denkt, dass sie hier in Zukunft öfter einkaufen wird. Sie gibt an normalerweise so ca 1.500 DKK (etwa 200€) im Monat für Kleidung auszugeben.
Bei der dritten (35 Jahre) ist es ähnlich, nur dass sie sich nicht von der Finanzkrise einschüchtern lassen will und bei ihrem Lebensstil nicht viel ändern möchte. Mal sehen, ob sie auch in Zukunft fast 500€ pro Monat für Kleidung ausgeben wird.
Mein Fazit: die Dänen zahlen soviel Steuer, sowohl direkte als auch indirekte, aber für gutes Design und Kleidung haben sie immer Geld übrig. Auch wenn die Welt untergeht: dänische Designermöbel wird es wohl auch in Zukunft geben.
Two nights in Bangkok!!
vor 14 Jahren