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Samstag, 13. Dezember 2008

Tivoli live

Nach Touristenattraktion Nummer 1 folgt jetzt eine Touristenattraktion Nummer 2: der Vergnügungspark Tivoli.


Der Park wurde 1843 damals noch vor den Toren Kopenhagens eröffnet, heute liegt er gegenüber dem Hauptbahnhof und ist daher für Reisende nicht zu übersehen. Der Tivoli ist sicher einer der kleinsten Vergnügungsparks der Welt, dafür aber sicher auch der einzige mitten in einer Stadt.

Neben der Achterbahn und dem Freefalltower, die auf dem Bild zu sehen sind, gibt es noch einige weitere Fahrgeschäft unter anderem ein Riesen-Kettenkarusell und natürlich jede Menge Fressbuden ;) - jeden Tag Jahrmarkt also außer Januar bis April, dann hat auch der Park mal Pause.

Zu den schönsten Jahreszeiten im Tivoli gehört die Vorweihnachtszeit "Jul i Tivoli" (dt. Weihnachten im Tivoli), dann wird der Park ein einziges großes Wintermärchen mit Weihnachtsmarkt.

Mittwoch, 5. November 2008

Sinnvolles Rumschreien

In meinem Wohnheim hat das Rumschreien eine lange Tradition. Rumschreien, das meint irgendwann ab 3 Uhr in der Früh entweder im Hof oder in den Gängen einfach sinnlos herum zu brüllen. Davon werden alle anderen, die nicht lange genug auf der Party geblieben sind, dann wach und sind furchtbar müde und sauer.

Heute nacht war es aber ganz gut, dass meine amerikanischen Mitbewohner mir ab 05:05 laut brüllenden mitgeteilt haben, wer der neue Präsdident ist: O-B-A-M-A
Manche schauen so lang Fernsehen, ich muß nur auf meine Mitbewohner hören.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

In der Oper …

Für 110 DKK (etw. 15€) in die Oper. Das ist doch ein echtes Angebot, vor allem weil ich noch nie in einer Oper gewesen bin. Also nix wie hin in die Köngliche …
Die Oper liegt direkt am Wasser mitten im Kopenhagener Hafen und ist ein wahrer Prachtbau - wirklich ein schönes Haus. 2005 eröffnet, ist der Bau ein Geschenk der A.P. Møller og Hustru Chastine Mc-Kinney Møllers Stiftung an die Stadt Kopenhagen.



Heute abend stand La Traviata von Verdi auf dem Spielplan. Und das Stück war wirklich gut inszeniert, z. B. waren die Kleider der "Damen" in der dritten Szene sehr betonend oder auch die Strandhausatmosphäre in der zweiten Szene.
Nett war, dass sehr viele Besucher in den Pausen Kaffee getrunken haben. Da ich leider noch keine deutsche Oper besucht habe, weiß ich nicht ob das bei uns normal ist. Mir kam es etwas komisch vor, dass Menschen im Abendkleid lieber Kaffee als Wein trinken, aber vielleicht ist das hier so üblich.